Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

RUB - Ruhr Universität Bochum

Kurzinfo

Terminvereinbarungen für Sprechstunden und ambulante Behandlung:


1. Notfallambulanz
Geöffnet täglich 24 Stunden
Telefon: 0234 / 509 - 2691

2. Kinderambulanzzentrum (Spezialsprechstunden)
Terminvergabe telefonisch:
täglich 8.00 bis 12.00 Uhr
Telefon: 0234 / 509 - 2631

 

3. SPZ - Sozialpädiatrisches Zentrum
Terminvergabe telefonisch:
Mo:      11.30 - 12.30 Uhr
Di - Fr:  11.00 - 12.30 Uhr
Telefon: 0234 / 509-2830

 

4. MVZ Dr. Michaela Kleber
Pädiatrische Endokrinologie
Terminvergabe telefonisch:
täglich 11.00 - 13.30 Uhr
Telefon: 0234 / 509-6654

 

5. Praxis Dr. Jörg Hohendahl
Terminvergabe telefonisch:
Mo, Di, Do, Fr. 9.00 bis 11.00 Uhr
Telefon: 0234 / 509 - 2631

 

 

Schlaflabor

Schlaflabor

Pädiatrisches Schlaflabor

  • Zwei videokontrollierte stationäre Polysomnographie-Meßplätze (Alice 3)
  • Ein mobiles Monitorsystem zur polysomnographischen Screeninguntersuchung (Edentrace II plus)
  • Untersuchungsmöglichkeiten für Neugeborene,Säuglinge, Klein- und Schulkinder sowie Jugendliche (bis 16 Jahre)
  • Diagnostik schlafbezogener Atemstörungen (SBAS) im Kindesalter, insbesondere Obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS),Frühgeborenen-Apnoe, ALTE- und SIDS-Risikopatienten, Fehlbildungen der oberen und unteren Atemwege, schlafbezogene Anfallsleiden (Benigne komplexe Partialepilepsien) sowie Dys- und Parasomnien bei Kindern.
  • Indikationsstellung zur Monitorüberwachung, CPAP-Therapie und erweiterten Diagnostik, Therapieeinstellung und Follow-up-Untersuchungen.

Schlaf und Atmung - Herz und Kreislauf

Seit 1995 betreibt die Universitäts-Kinderklinik Bochum ein Schlaflabor. Es ist von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) anerkannt. In dieser Einrichtung werden in erster Linie schlafbezogene Atemstörungen des Kinderalters untersucht und behandelt.

 

Anmeldung zum Schlaflabor

Montag - Freitag
9.00 - 12.00 Uhr
Telefon 0234 - 509 2604

Schlaflabor - was passiert da?

Eine schlafmedizinische Untersuchung (Polysomnographie) umfasst die Ableitung verschiedener Biosignale (Hirnströme, Augenbewegung, Muskelanspannung, Puls und Atmung mit Messung des Sauerstoffgehaltes im Blut, Videoaufzeichnung von Schlaflage und Bewegungen) während einer Nacht oder mehrerer Nächte. Die Begleitung insbesondere kleinerer Patienten durch ein Elternteil ist dabei möglich und ausdrücklich erwünscht.

Schlaflabor - wer sollte untersucht werden?

Im wesentlichen erfolgt im Schlaflabor die Betreuung folgender Patientengruppen:

  • Neugeborene und Säuglinge mit der Frage nach Instabilitäten im Bereich der Atmung und des Herz-Kreislaufsystems insbesondere während des Schlafes (Atemregulationsstörung)
  • Säuglinge, Klein- und Schulkinder mit schlafbezogenen Auffälligkeiten wie Schnarchen, Atempausen und möglichen Begleitsymptomen wie Schwitzen, Wachstumsstörung, Tagesmüdigkeit, Infektneigung u.a. (Obstruktives Schlafapnoesyndrom)
  • Kinder mit zunehmender Atemschwäche und drohender Erschöpfung bei Erkrankungen des Nervensystems oder der Muskulatur (wie Muskeldystrophie Duchenne)
  • andere Patienten mit alterstypischen Ein- oder Durchschlafstörungen sowie schlafbezogenen Anfallsleiden oder unspezifischen Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen.

Schlaflabor - was kann man tun?

Bei Säuglingen mit unzureichendem Atemantrieb steht meist die Frage nach der Versorgung mit einem Monitor zur häuslichen Überwachung oder der Einleitung einer medikamentösen Therapie im Vordergrund. Die Behandlung bei obstruktiven Schlafapnoen besteht z.B. in einer operativen Therapie (Hals-Nasen-Ohren) oder Anpassung eines Gerätes zur Aufrechterhaltung regelmäßiger Atemtätigkeit während des Schlafs (nCPAP). Eine intensivere Form der nächtlichen Beatmung kommt meist bei Kindern mit neuromuskulären Erkrankungen in Frage. Die Diagnostik und Therapie erfolgt in Zusammenarbeit mit anderen Fachabteilungen der Klinik.